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Das Umgehen mit homöopatischen  o.ä. Ampullen 

               (bearbeitet zuletzt 11.6.2026)

(von H.Gehlig)

Früher musste man Ampullen mit einer "Ampullensäge" anritzen, bevor man sie aufbrechen konnte.

Das gehört heute der Vergangenheit an - es gibt keine Ampullen mehr, die nicht "vorgeritzt" sind.

Dieser Ort der "Ritzung" ist zumeist mit einem roten Punkt markiert. Die "Ritzung" kann man auch leicht mit einem Fingernagel ertasten (oder richtiger gesagt: "erkratzen"...).


An diesem Punkt kann der Ampullenhals nach hinten weggebrochen werden - dazu sollte der Ampullenhals leer sein (nicht mehr mit Flüssigkeit gefüllt...)


Um den Ampullenhals "leer" zu bekommen, braucht man an der Ampulle nicht rütteln und schütteln oder mit dem Fingernagel dagegen klopfen:

Halten Sie die Ampulle schräg (etwa im Winkel von 45 Grad) und bewegen Sie diese mit einer kurzen Bewegung etwas nach unten und gleich wieder zurück - dann sollte der Ampullenhals bereits leer geworden sein.


Zum Abbrechen des Ampullen-Halses kann man ein Papiertaschentuch (oder Vergleichbares) als Schutz zwischen Ampulle und Finger legen. Oder man übt, die Zeigefinger mit den Mittelgliedern in Kontakt zu bringen und diese gegeneinander "abzurollen": dadurch zieht man Ampulle und Ampullenhals voneinander weg, wenn man die Ampulle auf diese Weise "aufbricht". Dann ist es praktisch unmöglich, sich an den Bruchkanten der Glas-Teile zu verletzen... (die Abroll-Bewegung muss aber gut geübt werden! Und die Papier-Schutz-Lage darf dann trotzdem verwendet werden...)


Aufziehen des Ampullen-Inhaltes in die Spritze:


Dies erledige ich lieber an der liegenden Ampulle und mit auf dem Tisch aufgestützen Händen, die die Spritze führen. Die linke Hand "führt" die Spritze nur und fixiert sie - mit den Fingern der rechten Hand bewege ich bei Bedarf den Spritzen-Stempel - den fasse ich zwischen Daumen und Mittelfinger an seinem Ende, unter Abstützung mittels Zeigefinger gegen das Spritzenende mit den "Anfassern": je nachdem, ob ich mit der Zeigefinger-Kuppe gegen einen dieser "Anfasser" drücke oder ihn von der anderen Seite "heranziehe", bewegt sich der Spritzen-Stempel in der Spritze zurück oder vor... 

--> Es lohnt sich, die damit vollführbare "Einhandbedienung" der Spritze ohne Kanüle zu üben - dann braucht man mit der linken Hand nicht so fest "zupacken" !  (Bei Linkshändern re/li vertauscht...)

Dabei kann man sogar eine Art Relativitäts-Theorie demonstrieren: Anfangs wird sich die Spritze selbst nur über dem festgehaltenen Spritzen-Stempel bewegen (oder beides gleichzeitig...) - mit der Zeit gelingt es aber, die Spritze selbst quasi "feststehen zu lassen" und in ihr den Spritzenstempel "zu bewegen"... Die andere Hand "führt" dann nur noch und muss nicht mit Kraft "gegenhalten".


So kann ich mit der Nadelspitze Millimeterarbeit ganz ohne Zitterei erledigen, weil man beide Hände auf der Unterlage auflegen kann. Bei "stehender" Ampulle ist das "Treffen" der Öffnung deutlich schwieriger und man ist in der "Gefahr", die Kanülenspitze am Boden der Ampulle zu einem Angelhaken umzubiegen. Dann ist es erforderlich, die Nadel nach dem Aufziehen des Ampulleninhaltes zu wechseln... (das ist beim Aufziehen an der liegenden Ampulle praktisch nie erforderlich - ein Arbeitsschritt gespart und weniger Abfall zu entsorgen !). 


Falls es jedoch passiert, daß man sich mit der Kanülenspitze vor der eigentlichen Injektion sticht (z.B. in die Finger), ist diese nicht mehr steril - man sollte die Kanüle dann wechseln.


Auch das Aufstecken der Kanüle auf den Spritzen-Konus mache ich mit Hand-Hand-Kontakt und habe daher wesentlich weniger "unwillkürliche (Zitter-) Bewegungen"...


Das Wechseln der Kanüle vor der Injektion kann man sich auch sparen, wenn man den Ampullen-Inhalt aus der liegenden Ampulle aufzieht. Man geht mit der Kanülenspitze nur bis zur Hälfte der Ampullen-Länge hinein, legt sie nach unten gegen die Wand der Ampulle und zieht den Stempel heraus (die andere Hand hält die Spritze fest...). Wenn die Ampulle leer wird, zischt es etwas. 

Wer dann noch den letzten Rest herausziehen will, ziehe die Kanüle ein wenig zurück (dabei die Kanüle weiter etwas nach unten drücken...), bis die Ampulle leicht kippt. Dadurch kommt der letzte Tropfen des Ampullen-Inhaltes in die Region der Kanülenspitze und kann noch aufgezogen werden. Man kann auf diesen "letzten Tropfen" aber durchaus auch verzichten...

Durch dieses "Aufziehen bei liegender Ampulle" stößt man mit der Kanülenspitze nicht gegen den Ampullenboden, wo erstere zu einer Art "Angelhaken" umgebogen werden dürfte. Das ist deren fast zwingendes Schicksal beim Aufziehen aus einer stehenden Ampulle... 

Also bleibt die Kanüle nach dem Aufziehen aus liegender Ampulle spitz und scharf, wie sie sein soll...


Überschüssige aufgezogene Luft entleert man bei nach oben gerichteter Kanüle - wenn das nicht 100% gelingt, ist das jedoch kein Beinbruch: Sie werden ja nicht intravenös injizieren wollen... (subcutan etwas Luft injizieren ist nicht gefährlich, nur knistert es diskret und leise, wenn man kurze Zeit danach über die Injektionsstelle streicht... Die kleine Gas-Ration wird vom Gewebe in relativ kurzer Zeit vollständig resorbiert).

Das Entfernen überschüssig aufgezogener Luft ist zumeist auch nötig, wenn man eine zweite Ampulle noch aufziehen will - um Platz für den Inhalt der zweiten Ampulle zu schaffen...


Sollte man jetzt nicht sofort die Injektion machen wollen, könnte man den Kanülenschutz wieder auf die Kanüle schieben... ABER ACHTUNG !! die Kanüle ist so scharf, daß sie locker durch die Plastikabdeckung durchsticht (und dahinter ist dann mit Sicherheit ein Finger...) 

Das kann man verhindern, indem man den Kanülenschutz nicht "aktiv" auf die Kanüle aufschiebt, sondern nur auf die nach oben gerichtete Kanüle "fallen" läßt, nachdem man die Kanülen-Spitze mit der Öffnung des Kanülenschutzes in eine Linie gebracht hat - quasi "sondiert" (auch wieder Hand-Hand-Kontakt !!! - um Wackeln zu vermeiden) - danach kann man den Kanülenschutz einfach am spritzenseitigen Ende festziehen.


Das Aufziehen des Inhaltes aus der Ampulle wäre somit erledigt...


Spritzen-Methodik:

Mit der linken Hand schiebt man etwas Unterhaut-Fettgewebe zu einer lockeren Wulst zusammen, nachdem man die Injektionsstelle mit Händedesinfektionsmittel gereinigt hat. Das Stechen durch die Haut ist praktisch schmerzfrei, wenn man es mit etwas Schwung flott erledigt (wer dies "vorsichtig" macht, wird den Schmerz spüren... Da die Kanüle für subcutane Injektion aber sehr viel dünner ist als beim Blutabnehmen, wäre auch dies zu verkaften...). Nach dem Einstechen ziehe man kurz den Stempel der Spritze etwas heraus (dabei Festhalten der Spritze mit der anderen Hand), um zu prüfen, daß kein Blut zurückkommt - dafür ist es gut, wenn man die "Einhand-Bedienung" der Spritze intensiv geübt hat...


Sollte allerdings Blut im Kanülen-Ansatz erscheinen, braucht man nicht komplett neu stechen: Zurückziehen der Kanüle um 1/2 bis 1cm reicht aus - dann die Kanülenrichtung verändern (um etwa 30-35 WinkelGrad) und wieder hineinschieben. Bei dann erneutem "Aspirieren" sollte kein weiteres Blut mehr im Kanülenansatz erscheinen und das Injizieren ist sicher möglich.


Wie schnell man den Ampulleninhalt dann injiziert, ist persönliche Entscheidung. Nur, wer sehr schnell injiziert, wird gelegentlich etwas "Zwacken" erzeugen... (homöopatische Ampullen sind zumeist gewebefreundlich "isoton". Ausnahmen - z.B. Gencydo höher-prozentig - bestätigen die Regel...)


Übung macht den Meister... :


...also übe man die o.g. Schritte mittels bereits geöffneten Ampullen, die mit etwas Wasser gefüllt werden, und mit ggfs. bereits benutzten Spritzen/Kanülen. Man spritzt dann aber nicht sich selbst, sondern eine Kiwi oder eine Mandarine mit dünner Schale... Diese bleibt dabei sogar noch essbar.





                    

Temperatur-Messung...

(von H.Gehlig)                   (bearbeitet zuletzt 11.6.2026)

Die Körpertemperatur kann an unterschiedlichen Orten mit jeweils dadurch beeinflusster Genauigkeit gemessen werden.

Die Verwendung bestimmter Meßgeräte macht an manchen Meß-Orten Probleme - darauf will ich zuerst eingehen.

Die Genauigkeit der Messung wird ebenfalls durch Meß-Gerät und Meß-Ort beeinflusst.

Für die Messung der Tages-Temperatur-Schwankung (-Rhythmik) ist eine systematische und äußerst genaue Methodik erforderlich, um verwertbare Aussagen zu erhalten. Dies wird ggfs. praktiziert, um das "Wiedererwachen" der immunologischen Aktivität durch Aufhebung der krebserkrankungs-typischen Temperatur-Rhythmus-Starre zu beurteilen, z.B. im Rahmen einer Mistel-Injektions-Therapie.


                    

"Organspende-ausweis" oder Willenserklärung zur Organspende ?     

(von H.Gehlig)                   (bearbeitet zuletzt 26.3.2026)

Ich mag den Begriff "Organspende-Ausweis" nicht, da er m.E. nicht freilassend genug formuliert ist.

Einen Ausweis für eine angegebene Eigenschaft benötige ich, um diese Eigenschaft zu bejahen, sie ausführen zu wollen (sich als Träger der angegebenen Eigenschaft auszuweisen).

Sollte also die Entscheidung für oder gegen eine Organspende wirklich freilassend sein, muss dies offener / freier formuliert sein. Die Frage, welche Haltung ich zum Thema einer Organspende vertrete, sollte nicht durch die Formulierung "Organspende-Ausweis" quasi in Richtung der bejahenden Zustimmung vorformuliert sein.

Daher bevorzuge ich die neutrale Formulierung "Willenserklärung zur Organspende", die dem dies wirklich für sich selbst entscheidenden Menschen keinerlei Vorgabe-Leitlinie gibt und ihn insofern wirklich frei entscheiden läßt. Ich freute mich sehr, daß die Patienteninitiative "Gesundheit aktiv" in ihrer Informationskampagne zum Thema Organspende diesen Hinweis aufgegriffen hatte.

Dabei sehe ich es für die eigene Ehrlichkeit als durchaus sinnvoll an, daß Jemand, der sich nicht als Organ-Spender versteht, auch Zurückhaltung übt, sofern die Frage eines Erhaltes einer Organspende entsteht - zumal dafür durch immunbremsende Medikamente schwerwiegende Eingriffe in die immunologische Individualität notwendig werden, was auch die Gefährdung für Krebserkrankungen erhöht. Die Vorstellung aus Machtkreisen, die Lebensalter-Erwartung durch Organtransplantationen auf etwa 150 Jahre hochschrauben zu können, benötigt für jeden "Inanspruchnehmer" einer solchen Planung einen ganzen Troß von verfügbaren Organspendern, was mit Menschenwürde aus meiner Sicht nichts mehr zu tun hat.  

Es gibt m.E. nur die Ausnahme einer Hornhaut-Transplantation, welche ohne Immunkorrumpierende Medikation möglich ist.

Bei Nierentransplantationen ist die Immunkorrumption meist in abgemilderter / verkürzter Anwendung handhabbar.

In Frankreich ist es bereits seit vielen Jahren erforderlich, eine persönlich unterschriebene Willenserklärung mitzuführen, falls man im Falle eines Unfalles nicht generell als Organspender behandelt werden will (vielleicht inzwischen auch in weiteren Ländern??). In anderen Ländern (auch in der BRD) wird diese "aktive Widerspruchs-Erfordernis" diskutiert und von einigen Gruppierungen bis hin zu einer Gesetzgebung angestrebt.

Das Vorhandensein einer "Willenserklärung zur Organspende" oder einer "Patientenverfügung" (wie auch relevanter Allergien !) sollte auf einem Papier-Aufkleber an Krankenversichertenkarte und/oder Ausweis als Information aufgebracht werden, falls man dies im Falle eines Falles nicht selbst mitteilen kann oder es vergisst.


Temperaturmessung - wie/wo/wann ?


Messung der Tagestemperatur-Schwankung

(ein Hinweis auf Immunologische Aktivität)

                  (bearbeitet zuletzt 23.3.2026)

(von H.Gehlig)